Der Finanzmarkt hat sich gewandelt und so wurden zahlreiche Modernisierungen und auch Produkte auf den verschiedensten Sektoren eingearbeitet. Es sind jedoch insbesondere die Anforderungen der Banken, die in den letzten Jahren deutlich gewachsen sind. Die möglichen Forderungsausfälle haben gerade in der Gegenwart immer wieder zu verschiedensten Debatten geführt.

Die Restschuldversicherung als Voraussetzung für einen Kredit

Während einzelne Ideen zunächst als Innovation gehandelt wurden, haben sich die meisten von ihnen sehr schnell zu alltäglichen Aspekten entwickeln können, die auch ein ungemein hohes Maß an Aufmerksamkeit genießen. Zu eben diesen gehört insbesondere die Restschuldversicherung. Noch vor wenigen Jahrzehnten kannte die Restschuldversicherung kaum jemand, mittlerweile ist sie jedem Darlehensnehmer ein Begriff.

Was ist die Restschuldversicherung?

Obwohl die Restschuldversicherung mittlerweile als eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Vergabe von Krediten gehandelt wird, sind es bis heute nur wenige, die genau wissen, was sich hinter dieser verbirgt. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Banken auf diesen Versicherungsschutz einen ungemein großen Wert legen und meist auch der Abschluss eines Kreditvertrages direkt an eine Restschuldversicherung gebunden ist. Im Grunde dient die Restschuldversicherung der Absicherung beider Seiten. Während die Banken als Kreditgeber vor den Forderungsausfällen geschützt werden sollen, bezieht sich dies bei den Kreditnehmern auf die Überschuldung.

In welchen Fällen kommt die Restschuldversicherung zum Einsatz?

Die Restschuldversicherung hat ihre Position auf dem Finanzmarkt finden können, doch obwohl es sich hierbei nicht mehr um ein neues Angebot handelt, kennen nur wenige Versicherungsnehmer die Leistungen dieser. Oftmals mangelt es ihnen bereits an den einzelnen Grundzügen. Eine Restschuldversicherung kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Kreditnehmer unverschuldet zahlungsunfähig wird. Hierbei kann es sich sowohl um Arbeitslosigkeit als auch um den Krankheitsfall handeln. Zudem wird die Kreditsumme durch die Restschuldversicherung im Todesfall des Kreditnehmers übernommen. Auf diesem Weg soll vermieden werden, dass zum Beispiel die Kinder ein schlechtes Vermächtnis der Eltern erhalten.

Welche Kosten verursacht die Restschuldversicherung?

Viele Menschen fragen sich, welche Kosten die Restschuldversicherung verursacht. Grundsätzlich lassen sich hierbei keine pauschalen Angaben erstellen. Die Kosten der Restschuldversicherung sind von der genauen Darlehenssumme abhängig und werden letzten Endes auch durch die Laufzeit bestimmt. In der Regel werden die finanziellen Aufwendungen dieses Versicherungsschutzes gemeinsam mit den Kreditraten beglichen. Einzelne Finanzunternehmen setzen aber gerade bei kleinen Summen auf eine Einmalzahlung. Der Abschluss einer Restschuldversicherung erfolgt meist gemeinsam mit dem Kreditvertrag und wird auch von den zahlreichen Banken als Voraussetzung deklariert. Die Laufzeit der Restschuldversicherung erstreckt sich über die gesamte Darlehensdauer.